Archive for the ‘Uncategorized’ Category
4. Twittwoch Sachsen: Nachlese
16:30Und wieder ein sächsischer Twittwoch (oder sollte es „Dwiddwoch“ heißen?): zum nunmehr 4. Mal traf sich die sächsische 2.0-Szene. Nach unserer ersten Runde in Chemnitz, Dresden und Leipzig waren wir wieder am Premierenstandort Chemnitz zu Gast. Diesmal bot die gediegene Atmosphäre des Café Moskau den Rahmen für unseren Twittwoch unter dem Motto „Coworking und Collaboration“. Mit etwa 20 Gästen hatten wir eine hervorragende Größe, um innerhalb der gesamten Gruppe zu intensiven Diskussionen zu kommen. So waren mit nur 2 kurzen Vorträgen trotzdem reichlich 2 Stunden gut gefüllt.
Ralf Lippold (@RalfLippold) machte den Anfang und stellte @Lockschuppen vor, ein sehr ambitioniertes Dresdner Coworking-Projekt. Die Diskussion drehte sich dann um Sanierungskosten, maßgeschneiderte Coworking-Möbel, Genossenschaftsmodelle und die Chancen für ein ähnliches Projekt in Chemnitz. Die ganze Idee war sehr inspirierend und der Funke ist sicher zu einigen übergesprungen. Man darf gespannt sein, was sich hieraus in den nächsten Monaten entwickelt.
Im Anschluss wurde es handfester und Benjamin Schurmann (@schurb) stellte uns den aktuellen Entwicklungsstand von Google Wave vor. Explizite Fragestellung war dabei, wie Google Wave oder ähnliche Echtzeittools Ansätze wie Coworking unterstützen können. Google Wave hatte viele Fans unter den Gästen und präsentierte sich trotz weiter vorhandener Bugs erwachsener als vor einigen Monaten. Trotzdem war der allgemeine Grundtenor, dass Wave wohl eine neue Generation von Collaboration-Werkzeugen einläuten wird, sich selbst aber wohl nicht als „neue Email“ durchsetzen wird.
Das Organisationsteam um Martin Gaedke (@gaedke), Lutz Gerlach (@LutzGerlach), Stefan Hauptmann (@StefanHauptmann) und mich (@boehr) bedankt sich für die tolle Atmosphäre und freut sich bereits auf den nächsten Twittwoch Ende April in Dresden. Angepeilter Termin ist der 21.04. (Achtung: steht noch nicht fest!) und wir freuen uns über Vortragsangebote. Pate ist wieder Jens Osthues (@jeos) von Communardo. Für den nächsten Twittwoch in Chemnitz indes (Juni) denken wir derzeit über ein „Twittwoch Special: TechTalk“ nach, um aktuelle technische Entwicklungen hinter Applikationen wie Google Wave zu diskutieren (NoSQL etc.). Folgt weiterhin dem Orga-Team bei Twitter und tretet der Xing-Gruppe bei, um aktuelle Infos hierzu zu erhalten.
4. Twittwoch Sachsen am Mittwoch in Chemnitz
11:31Nach unserer erfolgreichen ersten Twittwoch-Runde in Chemnitz, Dresden und Leipzig macht der Twittwoch im März wieder in Chemnitz Station. Am 17.03.2010 treffen wir uns um 19.00 Uhr im Cafe Moskau in der Straße der Nationen 56. Wir laden alle am Themenkreis Web 2.0/Social Software/Social Media Interessierten ein, um mit uns über neueste Entwicklungen zu diskutieren und Erfahrungen zu teilen.
Der März ist klassische Urlaubszeit, deshalb erwarten wir eine kleinere Runde als bei den letzten Veranstaltungen (es wird also ein Twittwoch-Stammtisch oder sollten wir es “Twammtisch” nennen?).
Thematischen Schwerpunkt dieses Twittwochs ist “Coworking und Collaboration”. Da es in Leipzig und Dresden bereits entsprechende Projekte gibt, Chemnitz aber noch ein schwarzer Fleck auf der Coworking-Landkarte ist, wird es besonders spannend, das Thema hier zu diskutieren.
- Ralf Lippold (@RalfLippold) vom Dresdner Coworking-Projekt “LockSchuppen” wird uns einen Impulsvortrag zum Thema “LockSchuppen – was aus einem Aprilscherz bei Twitter wurde” geben, der Ausgangspunkt für eine freie Diskussion zu Vorteilen, Nachteilen und Perspektiven von Coworking sein soll.
- Benjamin Schurmann (@schurb) zeigt uns anschließend eine Demo von Google Wave, das langsam erwachsen zu werden scheint. Uns interessiert besonders, ob und wie Wave eine neue Toolfamilie von Collaboration-Werkzeugen einleutet, die insbesondere für Coworking genutzt werden können.
Worum geht es eigentlich bei Coworking: Coworking ist ein sich seit einigen Jahren abzeichnender Trend im Bereich Neue Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative und kleinere Startups, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind, arbeiten in einem meist größeren Raum zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Coworking ermöglicht die Bildung einer Community, welche mittels gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops, und weiterer Aktivitäten gestärkt wird. So geschaffene soziale Räume, in der realen und virtuellen Welt werden CoWorking Spaces genannt. Ralf Lippold wird das Konzept am Beispiel des LockSchuppen darstellen und welche Rolle Twitter dabei seit den vergangenen 12 Monaten spielte.
Im Anschluss bieten wir gern noch die Möglichkeit einer Art Ideen-Barcamp, bei dem kurz (3 Minuten) eine interessante Projektidee vorgestellt und dann diskutiert werden kann. Wer Lust hat, kann sich also auch spontan noch dafür entscheiden.
Weitere Infos zum Twittwoch Sachsen findet ihr wie immer im #ubimic-Blog. Wir bitten euch um eine Anmeldung bei Xing.
Twittwoch Sachsen findet im monatlichen Turnus in Chemnitz, Dresden und Leipzig statt. Initiiert wurde er von der Initiative #ubimic (www.ubimic.org/de/).
Der nächste Twittwoch Sachsen wird voraussichtlich Ende April in Dresden stattfinden.
3. Twittwoch Sachsen in Leipzig: Nachlese
13:47Am Mittwochabend fand der mittlerweile dritte Twittwoch Sachsen statt. Und wieder war der Twittwoch eine Premiere: erstmals waren wir in Leipzig zu Gast. Unsere lokalen Paten von Projecter haben eine super Veranstaltung auf die Beine gestellt, die mit über 40 Gästen sehr gut besucht war. Im Projecter-Blog findet sich auch ein sehr guter Veranstaltungsrückblick, den wir hier kurz zusammenfassen.
Ich (@boehr) habe den Twittwoch mit einem kleinen Rückblick “Twittwoch Sachsen: Was bisher geschah…” eröffnet. Durch unsere drei unterschiedlichen Locations sehen wir bei jeder Veranstaltung neue Gesichter. Allen Erstbesuchern aus Leipzig habe ich deshalb einen Überblick über die letzten beiden Twittwochs gegeben.
Anschließend hat uns Marko Krause (@markokrause), frischgebackener Social Media-Verantwortlicher beiLensspirit, erzählt, welche Motivation das Unternehmen bei Social Media hat und wie die ersten Umsetzungspläne aussehen. Der Vortrag war Auslöser für viele Diskussionen, die letztlich wieder gezeigt haben, dass es die Social Media-Strategie nicht gibt und immer Fall-spezifische Lösungen gefunden werden müssen.
Zum Abschluss hat Torsten Hecker (@torstenhecker) von der Leipziger Volkszeitung über die Twitter-Aktivitäten der Zeitung berichtet. Es war spannend zu sehen, wie genau sich das Verlagshaus mit der Erfolgsmessung ihres Twitter-Accounts befasst hatte. Diskussionsstoff bot u.a. die Frage “Wie schreibe ich den perfekten Tweet?” und “Darf oder muss ich Tweets auf einer öffentlichen Twitterwall zensieren?”.
Der nächste Twittwoch Sachsen findet Ende März in Chemnitz statt, genaue Zeit & Ort werden wir wie immer hier bekanntgeben.
Dies ist ein Crossposting von twittwoch.de.
2. Twittwoch Sachsen mit Besucherrekord
18:47[Das hier ist der ausführliche Bericht zum 2. Twittwoch Sachsen. Die Kurzversion findet sich wie immer im Twittwoch-Blog.]
Gestern Abend war wieder Twittwoch-Zeit in Sachsen. Diesmal konnten wir das Netzwerktreffen der Web 2.0-Gemeinde dank der tatkräftigen Unterstützung unseres lokalen Paten Jens Osthues (@jeos, Communardo Software GmbH) in Dresden durchführen.
Uns hat besonders gefreut, dass so viele Teilnehmer den Weg an die Dresdner Uni gefunden haben. Mit etwa 35 Twittwochern konnten wir einen neuen Besucherrekord aufstellen. Der Backchannel auf Twitter ist unter dem Hashtag #tws zu finden. Die komplette Bilddokumentation gibt es bei Flickr. Einen tollen Bericht hat auch Jasmin von Projecter geschrieben.
Jens Osthues begrüßte und startete gleich eine Vorstellungsrunde: Realname, Twittername, 3 Hastags zur Person. Wen wunderts, es gab Spaß und sogar ein Professoren-Hashtag (danke @gaedke!).
Kirstin Walther von der Kelterei Walther, besser bekannt als @SaftTante mit dem Saftblog, gab zum Thema „Kundendialog und Geschäftserfolg mit Social Media“ sehr interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte eines zunehmend gläsernen Unternehmens. Dafür brauchte sie keine Folien, sondern nur Web- und Blogzugang und reichhaltige Erinnerungen. Stichworte sind Olympia-Abmahnungen, “Ich bin der 475. Beutel” und jede Menge positive Erfahrungen mit dem direkten Kundendialog über Blog und Twitter. Was andere Unternehmen als Marketing-Kampagne mißverstehen, wird bei Walther gelebt und das macht letztlich den Erfolg mit Social Media aus.
Nach dem sehr persönlichen Vortrag von Kirstin hatte sich Oliver Kraft (@OKraftDD, T-Systems MMS) auf die Fahnen geschrieben, messbares über Microblogging zu berichten. Er stellte eine Studie vor, in der Einsatzpotenziale von Enterprise Microblogging auf Basis von Interviews identifiziert wurden. Interessant war, dass die genannten potenziellen Nachteile einer solchen Lösung sich bemerkenswert mit den Vorbehalten decken, die @LutzGerlach im anschließenden Vortrag aus seinem Praxisprojekt berichten konnte. Die Studie wird aktuell noch weitergeführt, um genauere Erkenntnisse über die möglichen Nutzer zu erhalten.
Den dritten Vortrag des Abends hielt Lutz Gerlach (@LutzGerlach) zum Thema “Microblogging im Projektmanagement – erste Erfahrungen zum Einsatz von Communote an der TU Chemnitz“. Seit 11/2009 nutzt das Forschungsprojekt Ireko Microblogging, konkret Communote, zur Projektkommunikation. Derzeit kooordinieren 20 Mitarbeiter ihre Aktivitäten in der Plattform, aktuell gibt es schon über 600 Einträge in knapp 2 Monaten, Tendenz: schnell wachsend. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Nutzung von Microblogging eine Teambildung ist, orientierte sich Lutz an Bruce W. Tuckman und unterteilte den Einführungsprozess in die Phasen Forming – Storming – Norming – Performing. Das Ireko-Team befindet sich seiner Einschätzung nach derzeit in der Norming-Phase. Die schon jetzt von den Nutzern erlebten Vorteile (Transparenz, Awareness, Überblick) lassen hoffen, dass die Performance-Phase bald erreicht wird. Abschließend informierte Lutz über den Start des #ubimic-Labors, in dem Interessenten ab dem 2. Quartal 2010 vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Microblogging durchgespielen können. Die Vortragsfolien gibts hier.
Die Vorträge wurden angeregt diskutiert, teils bis in den gemütlichen Ausklang im Café Müllers am TU Campus hinein.
Und es geht weiter: Der nächste Twittwoch findet am 17.02.2010 in Leipzig statt. Über Vortragsprogramm, Ort und Zeit halten wir euch wie immer hier auf dem Laufenden. Unsere lokale Patin ist Jasmin Schindler (@projecter, Projecter GmbH). Wenn ihr selbst etwas beitragen/vortragen wollt, meldet euch einfach bei ihr oder dem #tws-Team (@boehr, @LutzGerlach, @StefanHauptmann).
Startschuss für das #ubimic Labor gefallen
14:33Die Einsatzpotenziale von Microblogging im #ubimic Labor erleben
‘#ubimic‘ steht für die Vision des Ubiquitous Microblogging – des überall vorhandenen, des alles durchdringenden Microblogging. Informationen werden dann aus vielen Quellen schnell und einfach verfügbar:
- von Menschen, die in Arbeitskontexten eigene Inhalte veröffentlichen und mit anderen teilen
- von Sensoren, Maschinen und Prozesse, die Zustandsmeldungen und Messwerte veröffentlichen (z.B. Software-Bots)
- aus bereits aggregierte Informationen von Menschen, Dingen und Prozessen (Mashups).
Das Projekt Ireko der TU Chemnitz macht Microblogging für Industriepartner hautnah im #ubimic Labor der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb erlebbar. Im Labor können Unternehmen gemeinsam mit dem Ireko-Team ab dem 2. Quartal 2010 praktische Anwendungsfälle dieser neuen Technologie simulieren, testen und weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei ganzheitlich auf den technischen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen von Microblogging im professionellen Unternehmenseinsatz.
Aktuelle Themenfelder im #ubimic Labor sind:
- Prozessmonitoring und Lieferkettenüberwachung auf Basis von Auto-ID-Technologie (z.B. RFID)
- Management von ad hoc Prozessen (plötzliche Ereignisse, Umrüstungen, Maschinenausfälle etc.)
- Informationsaustausch in Produktionsnetzen
- Projekt- und Logistikmanagement auf Baustellen
Technologiepartner des #ubimic Labors ist der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der TU Chemnitz (Ansprechpartner: Martin Böhringer).
Kontakt für Pilotanwender und Interessenten am #ubimic Labor
Im #ubimic-Labor entwickeln wir gemeinsam mit Unternehmen neue Einsatzszenarien der Innovation ‘Enterprise Microblogging’ im betrieblichen Alltag. Weiterhin begleiten wir Pilotprojekte in der Praxis. Für Informationen zum aktuellen Stand der Technik, zu Anwendungspotenzialen, zu Erfolgsfaktoren im Implementierungsprozessen und zu laufenden Pilotprojekten wenden Sie sich bitte an
Dr. Lutz Gerlach, David Jentsch und Andreas Merkel.
Follow @ubimiclabor on 
2. Twittwoch Sachsen in Dresden
07:53Nach unserem erfolgreichen Auftakt im November in Chemnitz macht der Twittwoch Sachsen im Januar in Dresden Station. Am 20. Januar starten wir in der Informatikfakultät der TU Dresden um 19:30. Wir laden alle am Themenkreis Web 2.0/Social Software/Social Media Interessierten ein, um mit uns über neueste Entwicklungen zu diskutieren und Erfahrungen zu teilen.
Wir freuen uns, euch bereits drei spannende Programmpunkte zusichern zu können:
Kirstin Walther @safttante, Kelterei Walther
(http://www.walthers.de/)
„Kundendialog und Geschäftserfolg mit Social Media“
Oliver Kraft @OKraftDD, T-Systems MMS
(www.t-systems-mms.com)
“Bekanntheit und Nutzung von Microblogging – Ergebnisse einer Umfrage zur privaten und geschäftlichen Nutzung”
Dr. Lutz Gerlach @LutzGerlach, TU-Chemnitz, cm|d – corporate mind development
(www.cm-development.de)
“Microblogging im Projektmanagement – erste Erfahrungen zum Einsatz von Communote an der TU Chemnitz”
Anschließend lassen wir den Abend im Café Müllers am TU Campus (www.cafe-muellers.de) ausklingen.
Weitere Infos zum Twittwoch Sachsen findet ihr wie immer im #ubimic-Blog. Wir bitten euch um eine Anmeldung bei Xing oder Tweetup.
Twittwoch Sachsen findet im monatlichen Turnus in Chemnitz, Dresden und Leipzig statt. Initiiert wurde er von der Initiative #ubimic (www.ubimic.org/de/). Für die große Unterstützung bei der Organisation des Dresdner Twittwoch Sachsens bedanken wir uns bei Jens Osthues (https://www.xing.com/profile/Jens_Osthues) @jeos (Communardo)!
Der nächste Twittwoch Sachsen wird voraussichtlich am 17. Februar in Leipzig stattfinden.
Das war der 1. Twittwoch Sachsen
10:02Gestern Abend fand der erste sächsische Twittwoch statt. In Chemnitz trafen sich 25 Web 2.0-Kenner und -Bekenner um über das Thema des Abends “Microblogging – Sinnloser Hype oder ‘the next big thing’?” zu diskutieren. Das Organisationsteam (@boehr, @gaedke, @LutzGerlach, @StefanHauptmann) bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Vortragenden! Hier findet ihr einen kurzen Bericht vom #tws. Slides und Videos von den Vorträgen folgen.
Los ging’s in der nagelneuen schönherr Eventkantine. Im tollen Flair der schönherr.fabrik haben die Macher des Café Ankh eine tolle Location für Community-Events aufgebaut.

Die ersten Teilnehmer treffen ein…

Dann ging es los mit drei spannenden Vorträgen. Ein Learning für nächstes Mal ist definitiv, die Vortrags- und Diskussionszeit ein wenig zu begrenzen – durch die intensiven Diskussionen waren die Vorträge erst nach 21:30 beendet…
Den Beginn machte Frank Müller vom Haus E. Er gab uns spannende Einblicke in die IKEA15-Kampagne, die seit Wochen in Chemnitz für Aufsehen sorgt. Neben einem überdimensionalen IKEA-Katalog vor dem Karl-Marx-Monument nutzt die Kampagne Twitter und MySpace. Letztere waren in der auf lokale Möbelhausbesucher ausgerichteten Kampagne eher Beiwerk und sind hauptsächlich zur technischen Unterstützung der Webseite (Videos einbinden, tägliche Angebote berichten und auf die Webseite einbinden) verwendet wurden. Die Diskussion griff dann diese eher defensive Twitter-Nutzung auf. In Chemnitz gibt es wenige Hundert Twitter-Nutzer, in ganz Sachsen liegt die Zahl im niedrigen Tausenderbereich. Hier stellt sich ganz klar die Frage, ob Twitter aus PR-Sicht in der Region schon über eine kritische Masse verfügt. Fazit war, dass Twitter in Sachsen für Szenarien wie mobile Eisverkäufer im Silicon Valley wohl noch nicht reif ist, aber insbesondere Multiplikatoreneffekte durch Power-User und Journalisten (gut sichtbar insbesondere aus negativer Sicht in Fällen wie Jack Wolfskin) aus PR-Sicht interessant sind.
Frank bei seinem Vortrag:

Weiter machte Jens Osthues (@jeos) von Communardo. Er stellte Communote vor, ein Enterprise Microblogging-Werkzeug, mit dem das Dresdner Unternehmen jetzt seit einem Jahr aktiv ist. Besonders interessant waren Nutzungsstatistiken von Communote im eigenen Haus. Dabei zeigte sich, dass trotz Communotes “Zeichen-Unbegrenzung” ein Großteil der Beiträge sehr kurz sind (1/3 < 140 Zeichen). Jens berichtete außerdem von seiner Erfahrung, dass viele Unternehmen und Menschen bei Begriffen wie “Twitter”, “Web 2.0″ und “Microblogging” zunächst ablehnend reagieren. Sein Fazit: wir müssen in einfachen Worten erklären, was es macht, und nicht, wie wir es nennen. Microblogging könnte man so z.B. erklären mit “zentraler Austausch von kurzen Informationsschnipseln”. Schließlich hat Jens für das Verständnis von Microblogging-Anwendungsfällen im Unternehmen noch das neue Werbevideo von Communote empfohlen, welches wir deshalb hier verlinken.
Und hier noch ein Foto von Jens in Aktion:

Der letzte Vortrag des Abends kam dann von Martin Böhringer (@boehr) von der TU Chemnitz. Er sprach über “Ubiquitous Microblogging”, eine Forschungsvision, in der neben Menschen auch Dinge wie bspw. Sensoren, Softwareprogramme und Maschinen ihre Statusupdates twittern und damit ein riesiger zentraler Informationspool entsteht. Im Anschluss entbrannte eine hitzige Diskussion über Vor- und Nachteile eines solchen Szenarios und über die Frage, wie denn nun wirklich die Zukunft aussieht. Jens hatte von seiner Microblogging-Nutzung bei Communardo bereits berichtet, dass etwa 1/4 der Nutzer nicht aktiv teilnehmen. Ähnliches haben Fallstudien der TUC auch in anderen Unternehmen ergeben. Wenn nun #ubimic Wirklichkeit werden sollte, was passiert dann mit diesen 25% – eine Frage, die wir uns beim gesamten E2.0 stellen müssen.
Martin brachte einige Beispiele für #ubimic auf Twitter und fügte sie zu einer Ansicht der “twitternden Stadt” zusammen:

Nach einer erfolgreichen Veranstaltung haben wir den Twittwoch im Café Ankh ausklingen lassen. Die Premiere ist geglückt und wir waren uns einig, weitere Twittwochs folgen zu lassen. Der nächste Twittwoch wird voraussichtlich im Januar in Dresden stattfinden. Jens wird unser lokaler Twittwoch-Pate werden und das Orga-Team unterstützen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns auf einen spannenden 2. Twittwoch Sachsen in Dresden.
1. Twittwoch Sachsen rückt näher
15:00Nach einigen unerwarteten Schwierigkeiten können wir nun doch den 1. Twittwoch Sachsen bekanntgeben. Das erste Forum für die sächsischen Web 2.0-Gemeinde wird am 25. November 2009 um 19:00 in der schönherr EVENTKANTINE in Chemnitz beginnen. Nach einem interessanten Programm zum Thema “Microblogging – Sinnloser Hype oder ‘the next big thing’?” wechseln wir nach nebenan in das Café Ankh und lassen den Abend ausklingen.
Wir freuen uns, euch bereits drei spannende Programmpunkte zusichern zu können:
Microblogging im Marketing: Frank Müller vom Haus E wird uns einen Einblick in die IKEA15-Kampagne geben, mit der das schwedische Möbelhaus seinen 15. Geburtstag in Chemnitz feiert. Neben einem überdimensionalen IKEA-Katalog vor dem Karl-Marx-Monument nutzt die Kampagne Twitter und MySpace.
Microblogging im Unternehmen: Jens Osthues (@jeos) von Communardo wird über Communote berichten, ein Enterprise Microblogging-Werkzeug, mit dem das Dresdner Unternehmen jetzt seit einem Jahr aktiv ist. Jens wird dabei neben den Anwendungsszenarien von Microblogging im Unternehmen auch auf die Erfahrungen eingehen, die Communardo mit dem Tool gesammelt hat.
Microblogging in der Zukunft: Martin Böhringer (@boehr) von der TU Chemnitz wird über “Ubiquitous Microblogging” sprechen. Dabei handelt es sich um ein Konzept für das Microblogging der Zukunft, in dem neben Menschen auch Dinge wie bspw. Sensoren, Softwareprogramme und Maschinen ihre Statusupdates twittern und damit ein riesiger zentraler Informationspool entsteht.
Ein Twittwoch lebt von den Gästen und *deren* Beiträgen, ähnlich einem WebMontag oder BarCamp. Es wird kurze, knackige Präsentationen geben, lebhafte Diskussionen und viel Raum für Networking.
Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei, für Getränke und Speisen muss bitte jeder Teilnehmer selbst aufkommen.
Wir bitten euch um eine Anmeldung auf Xing.
#ubimic-Initiative gegründet
15:31#ubimic wird Realität. Wer werden unter dem Label #ubimic und der Webseite ubimic.org eine Community rund um die Idee von “Ubiquitous Microblogging” aufbauen. Wir laden alle Interessierten ein, ihre Gedanken einzubringen und freuen uns über konkrete (Pilot-)Projektvorschläge. Näheres hierzu in Kürze.






